
Ursprünglich
in China entwickelt, kam diese Kampfkunst über Okinawa schließlich
nach Japan. Die Bezeichnung "Karate-Do" bedeutet in der direkten
Übersetzung
"Weg der leeren Hand", der Karateka ist also unbewaffnet.
In diesem Zusammenhang wird auch die friedfertige Grundeinstellung und das
Prinzip
des Nicht-Angreifens deutlich:
"Karate
ni sente nashi." - Es gibt keinen ersten Angriff im Karate.
(Gichin Funakoshi)
Die
friedfertige Grundeinstellung und das Prinzip des Nicht-Angreifens
sind zwei
zentrale Punkte eines Kodex, der dieser Kampfkunst zugrunde liegt.
Jede Kata beginnt dementsprechend mit einer Blocktechnik.
Das
traditionelle Training hat drei Säulen:
Kihon (Grundschule):
Lernen und trainieren der Grundprinzipien und der Techniken (Stellungen,
Block-,
Schlag-, Stoß- und Tritttechniken)
Kata
(Formen):
In den verschiedenen Kata (im Shotokan-Karate 26 Kata) wird ein
stilisierter Kampf
gegen imaginäre Gegner dargestellt.
Darin sind alle grundlegenden Techniken und Stellungen enthalten.
Kumite (Partnertraining): Vorgeschriebene Partnerübungen bis hin zum Freikampf.